 | Am Hancockberg Er langte nach einem geöffneten Zigarrenkistchen, welches auf einem der Ballen stand, nahm eine Zigarre heraus und brannte sie an. Ich folgte seinem Beispiele; Winnetou aber tat es nicht.
Bald darauf wurde die Tür vorsichtig geöffnet, und die dünne Stimme des Zahlmeisters ermahnte uns bereits von draußen:
»Schießt nicht, ihr Halunken, sonst erschießen wir euch!«
Er trat an der Spitze seiner Leute ein, welche mit bereit gehaltenen Gewehren an der Tür postiert blieben, während er sich hinter ein mächtiges Faß stellte und von diesem verschanzten Lager aus uns drohend seine lange Vogelflinte zeigte.
»Wer seid ihr?« fragte er mit zuversichtlicher Stimme, da er sich unter dem Schutze seiner Leute und des Fasses für unangreifbar hielt.
»Dummheit!« lachte Walker. »Vorhin nanntet Ihr uns Halunken, und jetzt fragt Ihr uns, wer wir sind. Geht hinter Eurem Fasse vor, dann werden wir mit Euch reden!«
»Fällt mir nicht ein! Also, wer seid ihr?«
»Prairiejäger.«
Da Walker die Antworten übernehmen zu wollen schien, so verhielt ich mich schweigend.
Der Zahlmeister fragte weiter:
»Wie ist euer Name?«
»Tut nichts zur Sache!«
»Also renitent! Ich werde euch noch die Zunge lösen; darauf könnt ihr euch verlassen! Was wollt ihr hier in Echo-Cannon?«
»Euch warnen.«
»Warnen? - Ah! - Vor wem?«
»Vor den Indsmen und Railtroublers, welche Echo-Cannon überfallen wollen.«
»Pshaw, macht euch nicht lächerlich! Ihr gehört zu den Railtroublers und wollt uns überlisten. Aber da kommt ihr an die Rechten!« Und sich an seine Leute wendend, befahl er: »Nehmt sie gefangen und bindet sie!«
»Wartet noch ein Weilchen!« meinte Fred. |
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