 | An der großen Westbahn zu den Indianern gedrungen war. Es schien mir hier mit dem Bowiekneif besser gelungen zu sein, ein bekannter Mann zu werden, als drüben in der Heimat mit der Feder.
»Er wird wiederkommen,« meinte Ma-ti-ru. »Wer den Atem der Prairie getrunken hat, dürstet nach ihr, so lange ihm der große Geist das Leben läßt!«
Darin hatte er recht. Wie der Gebirgsbewohner sich im flachen Lande bis zur Krankheit nach seinen Höhen sehnt und der Seemann nicht von dem Meere zu scheiden vermag, so tut es auch die Prairie jedem an, den sie einmal umfangen hat. Ich war wieder zurückgekehrt.
Jetzt deutete Ka-wo-mien nach den Sternen.
»Mein weißer Bruder sehe den Himmel an! Es ist Zeit, nach der Bahn des Feuerrosses zu gehen. Sind die eisernen Hände, welche meine Krieger dem weißen Diener des Rosses genommen haben, stark genug, seine Bahn zu zerreißen?«
Diese Frage sagte mir, wer der Ermordete gewesen war. Jedenfalls ein Bahnbeamter, welcher mit seinen Werkzeugen, die der Häuptling >eiserne Hände< nannte, die Strecke begangen hatte, um den Schienenweg zu revidieren.
»Sie sind stärker als die Hände von zwanzig roten Männern,« antwortete der Weiße.
»Und versteht es mein weißer Bruder, sie zu gebrauchen?«
»Ja. Die roten Männer mögen mir folgen! In einer Stunde wird der Zug ankommen. Doch meine Brüder mögen noch einmal bedenken, daß alles Gold und Silber mir gehört!«
»Ma-ti-ru lügt nie!« versicherte stolz der Häuptling, indem er sich erhob. »Das Gold ist dein, und alles Andere samt den Skalpen der Bleichgesichter gehört den tapfern Kriegern der Ogellallah.«
»Und ihr gebt mir Maultiere, um mein Gold zu tragen, und Männer, um mich zu beschützen auf dem Wege nach dem Canadian?«
»Du bekommst Maultiere, und die Krieger der Ogellallah werden dich bringen bis an die Grenzen des Landes Aztlan (* So heißt Mexiko im Dialekte der Sioux.). Und trägt das Feuerroß sehr viele Dinge, die Ka-wo-mien und |
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