 | Die Railtroublers beim Anblick eines Wildkätzchens der Schlag rühren sollte! Ihr habt gewiß einmal den Cooper gelesen?«
»Ja.«
»Dachte es mir! Habt vielleicht auch von berühmten Prairiemännern gehört!«
»Ja,« antwortete ich abermals im bescheidensten Tone.
»Von Winnetou, von Old Firehand, von Old Shatterhand, von dem dicken Walker oder von dem langen Hilbers?«
»Von allen,« nickte ich.
Das dicke Männchen ahnte gar nicht, daß er mir wenigstens ebensoviel Spaß machte, wie ich ihm.
»Ja,« meinte er, »solche Bücher und Geschichten sind gefährlich, denn sie stecken an. Das klingt so schön und leicht, aber Master, nehmt mir's nicht übel, Ihr dauert mich! Dieser Winnetou ist ein Apachen-Häuptling, der mit tausend Teufeln kämpfen würde; dieser Old Firehand schießt Euch jede einzelne Mücke aus dem Schwarm heraus, und Old Shatterhand hat noch niemals einen Fehlschuß getan und schlägt die stärkste Rothaut mit einem einzigen Hiebe zu Brei. Wenn einer von diesen Kerls sagt, daß er hinauf will zu den drei Tetons, so ist das zwar immer noch ein ganz gewaltiges Wagnis, aber man denkt doch, daß er es bestehen kann; aber Ihr - ein Büchermacher? Pshaw! Wo habt Ihr denn Euer Pferd?«
»Ich habe keines.«
Jetzt konnte er sich nicht länger halten; er platzte mit einem lauten Gelächter heraus:
»Hihihihi, kein Pferd, und hinauf nach den drei Tetons! Seid Ihr verrückt, Sir?«
»Ich glaube nicht. Wenn ich jetzt noch kein Pferd habe, so werde ich mir doch eins kaufen oder fangen.«
»Ah! Wo denn?«
»Da, wo es paßt.«
»Ihr, Ihr selbst wollt es Euch fangen?«
»Ja.«
»Das ist lustig, Sir! Ihr habt zwar einen Lasso da um Eure Schultern gewickelt, aber damit fangt Ihr keine Fliege, viel weniger einen wilden Mustang!«
»Warum?« |
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