 | Die Railtroublers ein Westmann aufzutreten hätte, gleich auf der Bühne erscheinen könntet; aber unter hundert wirklichen Westmännern ist kaum einer, der so wie Ihr die Fährte zu lesen versteht. By god, ich dachte bisher, daß ich auch etwas leiste, aber an Euch komme ich nicht, Sir!«
»Und dennoch bin ich ein Bücherschreiber. Aber ich habe bereits früher diese alte Prairie von Norden nach Süden und von Osten bis nach dein entferntesten Westen durchmessen; daher kommt es, daß ich mich so leidlich auf Spuren verstehe.«
»Und Ihr wollt wirklich hinauf nach den Windriverbergen?«
»Allerdings.«
»Aber, Sir, wer das ausführen will, der muß bedeutend mehr sein als ein guter Spurenfinder, und da - nehmt mir es nicht übel - scheint es bei Euch zu hapern.«
»Inwiefern?«
»Wer einen so gefährlichen Weg vor sich hat, der läuft nicht so leichtsinnig in das Blaue hinein wie Ihr, sondern er sieht sich vor allen Dingen nach einem guten Pferde um. Verstanden?«
»Das werde ich noch tun.«
»Wo denn?«
»Nun, ein Pferd ist an jeder Station zu kaufen, und wäre es auch nur ein alter Karrengaul. Bin ich dann beritten, so hole ich mir schon aus irgend einer wilden Herde einen Mustang, der mir paßt.«
»Ihr? Ah! Seid Ihr ein solcher Reiter? Könnt Ihr einen Mustang bändigen? Wird es da oben Pferde geben?«
»Ihr vergeßt, daß grad jetzt die Jahreszeit ist, in welcher die Büffel und Mustangs nach Norden gehen. Ich bin sehr überzeugt, daß ich zwischen hier und den Tetons auf eine Herde treffen werde.«
»Hm! Also ein Reiter seid Ihr. Aber wie steht es denn mit dem Schießen?«
»Wollt Ihr mich etwa examinieren, Sir?« lachte ich.
»Einigermaßen,« nickte er sehr ernsthaft. »Ich habe nämlich eine Absicht dabei.«
»Darf man erfahren, welche?« |
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