 | Die Railtroublers »Da sollt Ihr doch gleich sehen, wozu die Brille nützlich ist,« meinte ich, die Büchse absetzend. »Geht doch einmal hinüber auf den Bahndamm; sie ist darauf niedergefallen, ungefähr achtzig Schritte von hier.«
Ich deutete mit der Hand die Stelle an, und sofort sprangen einige der Umstehenden hin. Sie brachten die Lerche, welche fast mitten durchschossen war. Der Dicke betrachtete abwechselnd sie und mich; dann rief er:
»Getroffen, wahrhaftig getroffen! Und nicht mit Schrot, sondern mit der Kugel!«
»Wollt Ihr mit Schrot in eine solche Höhe schießen, Sir?« fragte ich. »Ein richtiger Savannenläufer wird sich überhaupt schämen, einen Schrotschuß zu tun. Das überläßt man den Kindern und den Aasjägern.«
»Aber Sir, das ist ja ein Schuß, wie ich noch gar keinen gesehen habe!« wunderte sich der Dicke. »War das Zufall oder nicht?«
»Gebt mir ein zweites Ziel!«
»Es ist gut, Sir; ich glaube es! Ihr scheint es darauf abgesehen zu haben, mit mir ein wenig Komödie zu spielen! Aber nun ist es gut. Kommt doch einmal ein Weniges mit auf die Seite!«
Er zog mich von den Andern fort, dahin, wo die Pferdestapfen am deutlichsten zu sehen waren. Dort zog er ein Papier hervor und legte es in eine der Spuren.
»Well, es ist so!« meinte er gedankenvoll. »Sir, sagt mir einmal, ob Ihr vielleicht Herr Eurer Zeit seid, ob Ihr direkt hinauf nach den Tetons wollt, oder ob Ihr vorher noch einen andern Ritt unternehmen könntet!
»Ich kann tun, was mir gefällt.«
»Well, so will ich Euch einmal etwas sagen. Habt Ihr vielleicht schon einmal von dem dicken Fred Walker gehört?«
»Ja. Er soll ein tüchtiger Westmann sein. Er ist einer der besten Pfadfinder des Gebirges und spricht mehrere Indianerdialekte.«
»Ich bin es, Sir!«
»Das konnte ich mir denken. Hier meine Hand! Es freut mich von ganzem Herzen, Euch getroffen zu haben, Sir.« |
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