 | In Californien Seiten ab und bildeten dann einen Kreis, in welchem wir eingeschlossen waren.
»Scheinen mit uns reden zu wollen, diese Männer, hihihi!« kicherte Sam, der Kleine, in jenem Tone, der stets ein Zeichen war, daß er sich belustigt fühle, »Nehme es zum Beispiel ganz allein mit Allen auf!«
Der Kreis wurde enger gezogen, so daß sein Halbmesser höchstens zwanzig Pferdelängen betrug; dann ritt der Anführer einige Schritte vor. Er redete uns in dem in jenen Gegenden landläufigen Gemisch von Englisch und Spanisch an.
»Wer seid ihr?«
Sam antwortete für uns:
»Wir sind Mormonen aus der großen Salzseestadt und kommen als Missionare nach Californien.«
»Werdet schlechte Geschäfte machen, sage ich euch! Wer ist der Indianer bei euch?«
»Das ist kein Indianer, sondern ein Eskimo aus Neuholland, den wir für Geld sehen lassen werden, wenn unsere Geschäfte wirklich schlecht gehen sollten.«
»Und der Nigger?«
»Ist auch kein Nigger, sondern ein Lawyer (* Advokat.) aus Kamtschatka, der in San Francisco einen Prozeß zu verhandeln hat.«
Der gute Mexikaner war in der Geographie wohl nicht heimischer als seine Landsleute. Er antwortete:
»Saubere Gesellschaft! Drei mormonische Missionare und ein fremder Advokat stehlen mir eine Kuh und machen einen Mordversuch auf meinen Vaquero (** Rinderhirt.)! Ich werde euch lehren, was das zu bedeuten hat. Ihr seid meine Gefangenen und begleitet mich nach meinem Rancho!«
Sam drehte sich mit pfiffigem Gesichtsausdruck zu mir herum.
»Wollen wir, Charley? Vielleicht gibt es in dem Rancho ein wenig mehr zu essen, als hier!«
»Können es probieren! Wenn der Mann kein Haciendero mit mehreren hundert Untergebenen, sondern ein kleiner Ranchero ist, kann er uns nichts anhaben.« |
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