»Zuerst! Und dann, Don Fernando Rostredo y Venango?«
»Dann? Weiter nichts, denn wir haben sie gestört und von allem Weiteren abgehalten. Wir haben sie arretiert und herbeigeschleppt, Sennora Eulalia.«
»Arretiert und herbeigeschleppt! O, alle Welt weiß, was für ein tapferer Ritter Ihr seid! Wer sind denn diese Menschen, Don Fernando de Molynares e Colonna?«
»Diese drei Weißen sind Missionare aus der Mormonenstadt, welche nach San Francisco wollen, um Californien zu bekehren.«
»Hilfe, Hilfe! Missionare, welche Kühe stehlen und töten und Vaqueros fressen wollen! Weiter, Don Fernando de Rostredo y Venango!«
»Dieser Schwarze, der grad wie ein Nigger aussieht, ist ein Advokat aus - aus - aus, wo die Feuerländer wohnen. Er will in San Francisco eine Erbschaft erschleichen, Sennora Eulalia!«
»Erschleichen! O, da ist es kein Wunder, daß er auch Kühe und Vaqueros erschleicht! Und der letzte, Don Fernando de Colonna y Gajalpa?«
»Der sieht aus grad wie eine Indiano bravo, ist aber ein Hottentott aus - aus - aus Grönland. Er will die Missionare für Geld sehen lassen, Sennora Eulalia!«
»O! O! O! Was werdet Ihr mit diesen Leuten tun, Don Fernando de Molynares y Gajalpa e Venango?«
»Ich werde sie aufhängen und erschießen lassen. Ruft alle meine Leute herbei, Sennora Eulalia!«
»Alle Eure Leute? Sie sind ja alle da, außer der alten Negerin Betty, und auch die kommt dort geschlichen. Aber, da fällt mir eben ein, daß niemand fehlt, und doch haben diese Männer drei von Euren Vaqueros getötet, Don Fernando e Rostredo de Colonna!«
»Das wird sich schon noch finden, Sennora Eulalia. Macht alle Tore und Türen zu, Sennores, damit die Gefangenen nicht entfliehen können! Ich werde sofort ein strenges Gericht über sie halten.«
Es war nur ein einziges Tor vorhanden; dieses wurde durch einen starken Riegel so fest verschlossen, daß wir den guten Don mit allen seinen Sennores sicher hatten. |