der Racurroh, mit denen er und der Capitano die Friedenspfeife geraucht haben, weil wir vieles von dem, was wir übrig hatten, an sie verhandelten.«
»Das ist schlimm, denn dann ist es sehr leicht möglich, daß er mit ihnen gegen uns gemeinschaftliche Sache macht.«
»Müssen auch das abwarten, Sam,« tröstete ich. »Er wird sich hüten, sie mit in das Tal zu nehmen! Höchstens erfordert es die Höflichkeit, daß er einige Stunden bei ihnen bleibt, um das Calumet (* Friedenspfeife.) mit den Häuptlingen zu rauchen; dann ist er wieder sein eigener Herr.«
Ich trat an den Saum des Waldes und streckte den Kopf durch die Zweige, um den Wilden nachzusehen. Sie waren bereits hinter der nächsten Krümmung des Flusses und dem Berg verschwunden. Ehe ich mich zurückwandte, warf ich meinen Blick ganz unwillkürlich stromauf und - fuhr mit dem Kopfe schnell hinter die Zweige. Sam hatte diese schnelle, beinahe erschrockene Bewegung bemerkt und fragte.
»Was gibt's? Kommen dort oben auch Indsmen?«
»Wie es scheint, ja! Wenigstens hält einer dort am Ausgange der oberen Schlucht.«
Sans-ear hatte das Fernrohr noch neben sich liegen und setzte es an.
»Zounds, es ist richtig! Aber es ist bloß einer, wenn nicht vielleicht noch weiter hinten welche halten. Was seh' ich! Das ist doch zum Beispiel gar ein Apache!«
»Wirklich?«
»Ja, und zwar ein Häuptling. Er trägt das Haar lang herab; es hängt ihm bis auf den Rücken des Pferdes nieder. Jetzt reitet er auf das Wasser zu.«
»Laß mir einmal das Rohr!«
Er gab es mir, leider aber konnte ich nichts mehr sehen, da der Mann sich bereits im Wasser befand und durch eine Erhöhung des diesseitigen Ufers verdeckt wurde.
»Weißt du, wie das ist, Charley? Diese Comanchen werden, ohne daß sie es ahnen, von den Apachen verfolgt, und dieser Häuptling ist vorangegangen, um sie stets im Auge zu behalten. |