 | Unter den Comanchen Leutnant nachschicken und war so unvorsichtig, ihm schon die nötigen Instruktionen zu geben. Er ist spurlos verschwunden, und ich kann den Gedanken nicht los werden, daß er gemeinschaftliche Sache mit den Jägern gemacht hat, um sich das Leben zu retten.«
»Hm, dann wäre es vielleicht am besten, wenn - -«
»Nun, wenn - -?«
»Wenn wir uns an die Comanchen wendeten.«
»Und ihnen unser Geheimnis mitteilten, so daß sie uns den Schatz abnehmen? Nein. Uebrigens haben wir Zeit, uns die Sache noch zu überlegen, denn wie ich sehe, ziehen die Roten ihre Proviantsäcke hervor. Auch wir können einen Bissen essen. Hole das Fleisch!«
Wenn Conchez aufstand, um zu den Pferden zu gehen, mußte er mich unbedingt sehen; ich kroch also so schnell wie möglich zurück und kam auch wirklich kaum eine Sekunde zu früh aus dem Bereiche seiner Augen.
Bei den Gefährten angekommen, teilte ich ihnen das Ergebnis meines Lauschens mit.
»Von den drei Voyageurs, die mit dem Leutnant den Kaufleuten nachritten, haben sie zum Beispiel nichts gesagt?« fragte Sam. »Es müßte doch wohl einer davon bei Patrik sein!«
»Nichts. Vielleicht hat er diesen Einen ermordet, um freie Hand zu haben. Was aber tun wir mit diesen Beiden da?«
»Ruhig gehen lassen, Charley.«
Winnetou schüttelte den Kopf.
»Meine weißen Brüder mögen bedenken, daß sie nur einen einzigen Skalp haben!«
»Wer wollte uns ihn nehmen?« entgegnete Sam.
»Die Schlangen von Racurroh.«
»Wird ihnen nicht gelingen. Sie werden sich überhaupt bald davonmachen, denn sie befinden sich auf dem Kriegspfade.«
»Mein weißer Bruder ist ein kluger Jäger und tapferer Krieger, doch kennt er nicht die Wege der Comanchen. Diese roten Männer weiden in die Berge gehen zum Grabe ihres Häuptlings Tschu-ga-chat (* „Der dunkle Rauch“.), wie sie es jedes Jahr tun an dem |
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