 | Unter den Comanchen »Bob werden binden sehr schön, ganz fest, Massa!« meinte der Schwarze, und er tat sein Möglichstes, dieses Versprechen wahr zu machen.
Bernard war bisher bei den andern Gefangenen geblieben; jetzt löste ihn der Neger ab, und er trat herzu. Als Fred Morgan ihn erblickte, riß er die Augen auf, als ob er ein Gespenst vor sich habe.
»Marshal!«
Dieser warf ihm einen kurzen Blick zu, sprach aber kein Wort; doch der Blick sagte mehr als Worte; es lag in ihm der kalte, ruhige Entschluß der gerechten Vergeltung.
»Bob, bringe die Andern heraus!« meinte Sam. »Auch wir haben zum Beispiel keine Ursache, uns hier lange aufzuhalten, und wollen kurz und bündig über diese Leute richten.«
Der Neger brachte nun Conchez und den Hauptmann herbei. Auch Hoblyn kam nach. Er hatte sich bisher besser gehalten, als es einem Stakeman zuzutrauen gewesen war.
»Wer soll sprechen?« fragte Bernard.
»Charley, du!« meinte Sam.
»Nein. Wir sind hier alle Partei, nur Winnetou ist unberührt. Er ist ein Häuptling der Prairie und soll das Wort haben!«
Alle waren einverstanden. Der Apache neigte zustimmend sein Haupt.
»Der Häuptling der Apachen hört reden den Geist der Savanne; er wird sein ein gerechter Richter über die Söhne der Bleichgesichter. Meine Brüder mögen nehmen ihre Waffen, denn nur Männer dürfen richten über die Gefangenen!
Das war so indianische Sitte, und wir folgten ihm. Er begann:
»Wie ist der Name dieses Weißen?«
»Hoblyn,« antwortete Sam.
»Was hat er getan?«
»Er war ein Stakeman.«
»Haben meine Brüder gesehen, daß er tötete einen ihrer Männer?«
»Nein.«
»Hat er freiwillig gesagt, daß er ein Mörder ist?« |
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