müssen zu den Comanchen, wenn wir deinen Massa Bernard erretten wollen.«
» Oh, ah, ja, Nigger Bob werden retten gut' Massa Bern'; werden lassen sich braten und kochen und fressen, wenn nur Indian' geben frei Massa Bern'!«
Er begleitete diesen heroischen Entschluß mit einem Grinsen, welches den Indianern sicher allen Appetit, ihn zu verspeisen, benommen hätte, und nahm dann ein Stück Dürrfleisch vor, um vor seinem Martertode wenigstens noch in etwas des Lebens Reize zu genießen.
Wir brauchten nicht sehr lange auf den Erfolg unserer Anmeldung zu warten, denn nach einiger Zeit kam ein sehr zahlreicher Reitertrupp auf uns zu, welcher sich auflöste, einen weiten Kreis bildete, in den wir eingeschlossen wurden, und diesen im Galopp und unter Heulen und Waffenschwenken plötzlich so verengte, daß es schien, als ob wir niedergeritten werden sollten. Eine Gruppe von vier Häuptlingen kam wirklich ventre à terre grad auf uns zu und setzte über uns hinweg. Bob fiel hintenüber zur Erde, ich aber blieb ruhig sitzen und regte den Kopf kein Haar breit nach rechts oder links,
»Oh, ah, Indian' reiten tot Bob und Massa!« brüllte der Neger, indem er den Kopf erhob, um sich über den neuesten Stand der Dinge vorsichtig zu unterrichten.
»Fällt ihnen nicht ein! Sie wollen nur probieren, ob wir Mut haben oder uns vor ihnen fürchten.«
»Probieren? Oh, Indian' mögen nur kommen; Bob haben Mut, sehr ganz viel groß Mut!«
Er setzte sich mit seiner fürchterlichsten Miene wieder aufrecht, und zwar grad zur rechten Zeit, denn die Häuptlinge waren abgestiegen und kamen auf uns zu. Der älteste von ihnen nahm das Wort:
»Warum erhebt sich der weiße Mann nicht, wenn die Häuptlinge der Comanchen zu ihm treten?«
»Er will ihnen damit zeigen, daß sie ihm willkommen sind,« antwortete ich. »Meine roten Brüder mögen an meiner Seite Platz nehmen!«
»Die Häuptlinge der Comanchen setzen sich nur an die |